Begriff-Lexikon

A

Abperleffekt

(vgl. Hydrophobie) hydrophobierte Oberflächen werden durch Wasser nicht benetzt; Wasser zieht sich zu Tropfen zusammen; diese haben einen großen Kontaktwinkel; ab einer gewissen Neigung und Tropfengewicht laufen diese Tropfen sehr gut bis rückstandsfrei ab.

Abriebbeständigkeit

Um die Nutzungsdauer zu erhöhen haben Oberflächen eine hohe Abriebbeständigkeit – diese werden je nach Substrat mit unterschiedlichen mechanischen Prüfungen nachgewiesen (Stressung) – anschließend werden die Ausgangswerte mit den Istwerten verglichen. Die n-tec GmbH legt für sich hohe Sollwerte nach mechanischer Beanspruchung fest.

Abriebfeste Beschichtung

Oberflächenvergütungen welche dem Verschleiß entgegenwirkt und somit die Abnutzung der Oberfläche vermindert – sodass die Lebensdauer erhöht wird. Vgl. tribologische Beschichtung.

Abriebgruppe

Bodenbeläge, z.B. Fliesen werden hinsichtlich der Abriebbeständigkeit in Klassen eingeteilt und werden so unterschiedlichen Anwendungsbereichen zugeordnet – z.B. Gruppe I für leicht Beanspruchung (z.B. Wohnraum).

Abriebtest

Vgl. Wasch- und Scheuertest

Additive

Die n-tec bietet Zusatzstoffe welche Produkten beigemischt werden können um Effekt im gesamten Produkt zur Geltung zu bringen.

Agglomerat

Hier: nanostrukturierte Materialien – kleinste Partikel die miteinander verbundene Anordnung haben (vgl. Nanostrukturierte Materialien)

Algizide Ausrüstung

Biozide können als zusätzliche Eigenschaft gegen Algen in Beschichtungen implementiert werden. Zum Beispiel bei der Bekämpfung von Algen in Schwimmbädern, etc. Früher wurde Kupfersulfat als Standardmittel gegen Algen in Schwimmbädern verwendet.

Amphiphil
Beschreibt Substanzen, welche sowohl hydrophil (vgl. Hydrophilie) als auch lipophil sind
Anatas

Titandioxid – kristalline Struktur bei photokatalytischen Oberflächen (siehe auch Bandlücke) im Gegensatz zu Kristallstruktur Rutil (ca. 3.0 eV)

Anorganische Chemie

Kohlenstofffreie Chemie (mit Ausnahme von Carbonaten, Carbide und elementarem Kohlenstoff)

Anti-Fingerprint

Oberflächenbeschichtung, welche Fingerprints unsichtbar bzw. leicht entfernbar macht.

Antibakteriell

Zusätzliche Ausstattung die die Ansiedlung und somit die Verbreitung von Bakterien z.B. durch Berührung verhindert; reduziert das Wachstum von Bakterien und tötet bestehende Bakterien ab.

Antifog (Antibeschlag)

In der Regel hydrophile Oberflächen, welche auch bei Temperaturwechsel keinen Beschlag durch Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche zulassen.

Antihaft-Beschichtung

Veredelung mit niedriger Oberflächenenergie und/oder implementierter Glättung zur Verringerung von Anhaftungen.

Antiseptisch
vgl. Antibakteriell
Applikation

Bezeichnet den Schritt der Aufbringung der Beschichtung im werksseitigen Prozess durch z. B. nasschemische Verfahren (Sprühen, Tauchen, Rakeln, Fluten, Walzen/Rollen etc.)

B

Bakterienanhaftvermögen

Unsere easy-to-clean – coating haben je nach Anwendungsgebiet silikonölfreie Glättungen als zusätzliches Feature. Diese Glättung und die Reduzierung der freien Oberflächenenergie können das Anhaften der Bakterien deutlich verringern (nicht zu verwechseln mit antibakterieller Ausrüstüng)

Bandlücke

Bezeichnet bei Halbleitern, wie z.B. Titandioxid, den Abstand zwischen Valenz und Leitungsband. In der Modifikation Anatas (vgl. self clean) beträgt die Bandlücke bei Titandioxid 3,2eV wodurch das Material als Photokalysator im UV-Bereich eingesetzt werden kann.

Benetzungswinkel
Vgl. Kontaktwinkel
Beschichtungsanlage

Automatisierte Anlagen zum Aufbringen von Beschichtungen - Ziel ist es diese im Produktionsprozess so zu integrieren, dass nur geringe bis keine zusätzlichen Verzögerungen auftreten.

Bewitterung

Wird eine Umweltsimulation künstlich im Labor oder im Freien durchgeführt um Beschichtungen hinsichtlich Funktion, Haltbarkeit und Qualität zu prüfen. Dies dient sowohl unserer Entwicklung als auch Qualitätssicherung hinsichtlich Wetterbeständigkeit und Langlebigkeit und hat zum Ziel  möglichst viele Information über  Lebensdauer, Wetter- und Umwelteinflüsse denen die veredelten Werkstoffe ausgesetzt sind zu erörtern.

Binder

Kurzform für Bindemittel – werden nicht nur in der Farben- sondern auch in der Bauindustrie als Zusatzstoffe verwendet. Die Funktionen der Zusatzstoffe im Bereich der chemischen Nanotechnologie können sein z.B. Kristallisierung oder Polymerisation um Massen zu verfestigen. Weitere Funktionen können sein Reduzierung von Feuchtigkeitsaufnahme, Fleckbeständigkeit erhöhen – viele Nutzenbringende Funktionalitäten können adaptiert werden.

Bionic (Bionik, bionisch)

Zusammensetzung aus BIO(logie) und (Tech)NIC – beschreibt das Heranziehen von natürlichen Gegebenheiten, welche industriell - technisch hergestellt werden (Geometrie von Fluggeräten => Anlehnung an Tierreich); Oberflächenstruktur von Pflanzen (z.B. Lotusblatt => Beschichtungen mit künstlich erzeugter, nanostrukturierter Oberfläche)

C

C-cat

Produkt der n-tec für self clean Oberflächen.

CER 11; CER 11 F3; CER 11 F3 conc.

Produkte der n-tec für easy-to-clean (glasierte Wandfliesen)

Chemische Beständigkeit (Chemikalienbeständigkeit)

Alle unsere Systeme werden intensiver Belastungstests unterzogen. Je nach Anwendungsgebiet der fertigen Oberfläche werden unterschiedlichste Chemikalien mit definierten Verweildauern auf die Oberfläche gebracht. Eine anschließende Prüfung der Oberfläche gibt an ob die chemische Beständigkeit gegeben ist oder nicht.

Chemische Nanotechnologie

Bezeichnet die Herstellung und Weiterverarbeitung durch z.B. definierte Produktions- und Entwicklungsverfahren der Chemie unter Verwendung von z.B. sol-gel Prozessen. Ausgangsstoffe werden gezielt miteinander vereint bzw. so modifiziert, dass neue Materialeigenschaften eingestellt werden können. Dadurch werden Schichten generiert welche im applizierten Zustand nur noch wenige Nanometer dicke Schichten erzeugen.

D

Diffusion

Stammt aus dem lateinischen „diffundere“ und bedeutet ausgießen oder verstreuen. Diffusion ist ein physikalischer Vorgang, welcher zu  gleichmäßiger Verteilung somit zur vollständigen Durchmischung mehrerer Stoffe führt.

Diffusionsbarriere

Vgl. diffusionsdichte Matrix;  setzen wir ein zum Beispiel bei Versiegelung welche im Gegensatz zu konventionellen Imprägnierungen auch Porenausfüllende und –verglasende Eigenschaften aufweist.

Diffusionsdichte Matrix

Ist eine erzeugte dreidimensional Schicht, welche das durchdiffundieren eines Stoffes in bzw. durch das Substrat verhindert.

E

Easy-to-clean

Funktionelle Beschichtung – meistens hydrophob – welche in der Praxis zwar auch gepflegt und gereinigt werden muss, jedoch mit deutlich geringerem Aufwand. Zusätzliche Wertsteigerung erhalten easy-to-clean Beschichtung meist durch verbesserte Optik (glasierter Keramik) und Schutz vor zum Bsp. Glaskorrosion.

Emission

Ist der Ausstoß von Schadstoffen; man unterscheidet anthropogene (vom Menschen erzeugte) und natürliche (Pflanzen, Tiere, Gesteine) Beispielsweise emittieren Rinder und Sümpfe Methan (sog. Sumpfgas, CH4), Pflanzen emittieren Pollen und flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compound => auch anthropogen z.B. alkoholbasierende Beschichtungen (vgl. VOC)), Vulkane stoßen Schwefeldioxid aus.

Entformung

Beschreibt den Vorgang bei dem die eingegossenen Materialien aus den Formen (Werkzeuge) nahezu rückstandsfrei entfernt werden.

ES AAP 01, ES LAP 01,

Produkte der n-tec für Antifingerprint (teil- oder vollflächig sandgestrahlte Glasflächen)

ES AE 01, ES AE 02/5, ES AE 02/10, ES LE 01N, ES LE P01B

Produkte der n-tec für easy-to-clean (ESG – z.B. Duschkabinen aus Glas)

ESG

EinscheibenSicherheitsGlas – Glas welches durch Veränderung der Spannung  durch Temperierung auf ca.  620 – 680° C und rapider Abkühlung ein Bruchbild mit kleinen nicht mehr scharfkantigen Stücken erhält. Diese Glasart wird aufgrund geringerer Verletzungsgefahr als Sicherheitsglas bezeichnet und findet Einsatz, z.B. bei Duschkabinen, Glastüren etc.

F

Feinsteinzeug

Unglasierte Steinzeugfliesen mit sehr geringer Wasseraufnahme.

Fleckbeständigkeit

Fleckempfindliche Oberflächen erhalten (z.B.  Versiegelung -  poliertes Feinsteinzeug) eine deutlich höhere Fleckbeständigkeit gegenüber Fleckbildnern wie z.B. Lebensmittel (Kaffee, Rotwein, Tee).

Fleckbildner

Sind Substanzen welche nach Abreinigung irreversible Farbschäden an der Oberfläche hinterlassen (Kaffee, Rotwein, Tee, Schuhcreme, Gummiabrieb (Schuhe - Footprint), Öl)

Fotokatalytisch aktive Oberflächen

Vgl. photokatalytisch aktive Oberflächen.

FS AV 02, FS LV 01, FS AV 02/3,

Produkte der n-tec zur Versiegelung von keramischen Fliesen (poliert, geläppt etc.)

Funktionalisierte Oberflächen

Generelle Beschreibung chemischer oder physikalisch veränderter Eigenschaften von Oberflächen; z.B. self clean oder easy-to-clean.

Funktionalisierung von Beschichtungen

Vgl. funktionalisierte Oberflächen -  definiert die gezielte Anpassung oder zusätzlicher Modifizierung um weitere Eigenschaften an der Oberfläche zu erzeugen.

G

Glasur

Spezialglas welches einen Überzug für Keramische Erzeugnisse bildet (eingebrannt im Herstellprozess)

Glasveredelung

Glasveredelung bezeichnet jede nachträgliche Modifizierung am Glas; vom Bohren und Schleifen bis hin zur Beschichtung.

Grenzflächenwechselwirkung

Ist eine Funktionsbeschreibung aus der Oberflächentechnik: und definiert die Biokompatibilität, Benetzbarkeit oder Lackierbarkeit.

H

HC 200, HC 200/5, HC 200/20, HC 200/20CAT, HC Series

Fleckschutz, hydrophob, Porenfüllung

HC 56.1, HC 65, HC 65 FP, HC 65 FP/M, HC 65 FP/M12,

Produkte der n-tec zur Versiegelung von keramischen Fliesen (poliert, geläppt etc.)

Homogenes Sprühbild

Gleichmäßiges Sprühbild (Lackierverfahren). Dies ist wichtig um Flächendeckend und ohne Fehlstellen die optimale Beschichtungsqualität zu erzielen.

Hybridpolymer

Entstehen innerhalb des chemischen Herstellungsprozesses aus organischen und anorganischen Verbindungen.

Hydrophilie

Stammt ebenfalls aus dem Altgriechischen und ist das Gegenteil von Hydrophob. Somit ist eine hydrophile Oberfläche „wasserliebend – wasserspreitend“. Die meisten Metalloberflächen sowie unbehandelte Glasoberflächen sind hydrophil; d.h. der Kontaktwinkel liegt deutlich unter 20°.

Hydrophobie

Kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie wasserabstossend oder wassermeidend. In Verbindung mit Oberflächen versteht man Hydrophobie als wasserabstossend vgl. Abperleffekt; ab Kontaktwinkel von > 90° spricht man von einer hydrophoben Ausprägung. In der Chemie versteht man die Hydrophobie eines Stoffes dass sie schlecht bzw. nicht mit Wasser mischbar sind – nicht zuletzt macht dies die wasserbasierenden Beschichtungen der n-tec so außergewöhnlich.

I

Imprägnierung

Nennt man den Schutz von z.B. Textilien (Gewebestoffen) oder mineralischen Untergründen gegen Durchnässung. Meist werden hierfür Hydrophobierungen verwendet. Die Hydrophobierungen der n-tec werden als Beschichtung bezeichnet.

Industrielle Beschichtung

Unsere Systeme sind auf die industrielle Applikation (vgl. Applikation) ausgelegt – d.h. dass die Verfahrenstechnik und das notwendige Equipment zur Behandlung von Oberflächen nicht für den Haushaltgebrauch bestimmt ist. Es gibt jedoch systemabrundend auch nachträgliche Pflege- oder Nachveredelungssysteme, welche wir unseren Kunden (Wiederverkäufer) anbieten.

IR ES

Produkt der n-tec zur intensiven Reinigung von stark verschmutzten Sanitäroberflächen mit gleichzeitiger Hydrophobierung.

K

Keramik

Ist eines der ältesten von Menschen hergestellten Materialien. Keramik beinhaltet eine Vielzahl diverser anorganischer Materialien, welche durch Brand verfestigt werden.

Kontaktwinkel

Bezeichnet den Winkel den ein Flüssigkeitstropfen auf einer Oberfläche mit selbiger bildet. Bei Kontaktwinkeln von Wasser spricht man bei kleinen Kontaktwinkeln (< 20°) von hydrophilen, bei großen Kontaktwinkel (> 90°) von hydrophoben Oberflächen.

Kratzhemmend, Kratzfest

Bezeichnet eine Funktion auf Oberflächen, welche Verkratzung deutlich reduziert vgl. NB KK 15.

KU F TR 01

Produkt der n-tec zur Reduzierung von Verschleiß durch Reibung mit gleichzeitiger Hydrophobierung/easy-to-clean Effekt.

L

LC 100 , LC 100 G, LC 100 Series

Schutz gegen Footprint (Schuhabdrücke) z. B. auf lappato Fliesen, Erhöhung des Glanzgrades, Fleckbeständigkeit, Erhöhung der Säure-/Laugenbeständigkeit

Lipophilie

Ist das Gegenteil von Lipophob und bezeichnet somit „Fettliebende“ Substanzen. Lipophile Stoffe sind meist gleichzeitig auch hydrophob (wasserunlöslich – vgl. Hydrophobie).

Lipophobie

Beschreibt flüssige (fettabstoßende) Stoffe wie zum Beispiel Wasser die sich nicht mit Fetten oder Ölen mischen lassen.

Lotus

Forschung und Entwicklung des Prof. Dr. Wilhelm Barthlott welcher die Lotuspflanze und deren Oberflächenstruktur untersuchte mit dem Ziel diese Selbstreinigung auf künstliche Oberflächen zu übertragen. Lotus-Oberflächen mit mikroskopisch strukturierter Oberflächenausbildung. Effekt Superhydrophob => Kontaktwinkel >160° - wird fälschlich oft als Synonym für easy-to-clean Beschichtung verwendet. In diesem Zusammenhang jedoch ein reines Trendwort.

Luftreinigung

Die Aufbereitung von Luft zur Verbesserung der Luftqualität von organischen Schadstoffen oder Stickoxiden – z.B. NOx – Abbau bei self clean Beschichtung (photokatalytisch aktive Oberflächen) – Vorbild ist die Photosynthese der Botanik (Luftreinigung durch z.B. Bäume)

M

Messtechnik

Befasst sich mit den Geräten und Methoden um an z.B. unbeschichteten oder beschichteten Substraten physikalische Größen zu bestimmen.

Multifunktionelle Beschichtung

Sind Beschichtungen welche zwei oder mehrere funktionelle Eigenschaften aufweisen, z.B. easy-to-clean mit antibakterieller Ausstattung, etc.

N

Nano-shield ®

Vgl. nanoshield ®

Nanomaterialien

Als Nanomaterialien bezeichnet man künstlich hergestellte Materialien welche durch veränderte Oberfläche-Volumen-Verhältnisse neuartige Eigenschaften erhalten. Prinzipiell unterscheidet man Nanoobjekte und Nanostrukturierte Materialien.

Nanoobjekte

bezeichnet Materialien, welche ein, zwei oder drei äußeren nanoskaligen Dimensionen (ca. 1 – 100nm) aufweisen. Darunter fallen: Nanopartikel, Nanofasern und Nanoplättchen. Zu den Nanofasern zählt man elektrisch leitende Fasern (Nanowires), Nanoröhrchen (Nanotubes) sowie feste Nanostäbchen (Nanorods).

Nanoshield ®

Geschützte Marke der n-tec GmbH – bezeichnet alle Produkte aus dem Hause n-tec welche dem direkten Vertrieb unterliegen.

Nanostrukturierte Materialien
besitzen eine innere nanoskalige Stuktur und sind meist Verbundsysteme von Nanoobjekten wie z.B. Aggregate und Agglomerate welche durch die Herstellprozesse der chemischen Nanotechnologie entstehen (z.B. sol-gel)
Nasschemische Applikation/Prozess

Beschreibt den Prozess bei welchem flüssige Chemikalien auf Oberflächen aufgebracht werden und je nach Anwendung raum-, temperatur- oder UV-härtend vernetzen und gestartet werden.

NC 57.7, NC 65

Produkte der n-tec zur Versiegelung von Natursteinoberflächen.

NOx, NOX

Bezeichnet nicht näher definierte Stickoxide  Nitrose Gase oder Stickstoffoxide diese werden auch mit NOx abgekürzt, da es auf Grund unterschiedlicher Oxidationsstufen des Stickstoffs mehrere Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen gibt.

O

Oleophilie

Bedeutet das Gegenteil zu Oleophobie und beschreibt somit Fettliebende Oberflächeneigenschaften.

Oleophobie

bedeutet Ölabweisend oder Ölmeidend. Wird als zusätzliche Ausstattung bei den unterschiedlichsten Oberflächenvergütungen implementiert um Fleck- und Schmutzabweisung sowie um easy-to-clean Eigenschaften zu erhöhen.

P

PEI - Test

Bezeichnet ein Prüfverfahren mit einer Prüfmaschine des amerikanischen Porzellan- und Email-Instituts (PEI). Der Test wird bei n-tec durchgeführt um die theoretische Beanspruchung der Glasur und der Veredelungsmaterialien (Oberflächenverschleiß/Abrieb) in der Nutzung zu bestimmen.

Photokatalytisch aktive Oberfläche

Photokatalytisch bezeichnet eine Eigenschaft von Oberflächen, zur Selbstreinigung (hauptsächlich im Aussenbereich).

Die Photokatalyse bei n-tec beruht auf  Anatas (Nanopartikeln aus Titandioxid (TiO2)) welche im Gegensatz zu Rutil deutlich effizienter ist. Durch UV-Strahlung mit (Sonnen)-Licht werden organische Materialien auf der Oberfläche zersetzt und etwaige Rückstände werden dank der (Super-) Hydrophilie beim nächsten Regen abgespült. Zusätzlich wirken diese Schichten antimikrobiell. Je nach System kann auch ein antifog (kein Beschlag) – Effekt erzeugt werden.

Plasmabehandlung

Bei manchen Substraten kann eine Vorbehandlung mit Plasma sinnvoll sein, um die Oberfläche optimal auf für die  nachfolgende Beschichtung zu präparieren.

Q

Qualitätssicherung

Bei n-tec werden alle Produkte vor dem Warenausgang unabhängig der Sendungsgröße umfangreichen Qualitätsprüfungen unterzogen. Erst wenn alle relevanten Prüfungen positiv abgeschlossen sind erhalten die Materialien die Freigabe zum Versand; zu den Prüfungen gehören u.A. : chemische und mechanische Beständigkeit, Effekt- und Funktionsprüfung, chemisch-physikalische Werte etc.

R

Randwinkel
Vgl. Kontaktwinkel
Raumhärtend

Beschreibt den notwendigen Temperaturbereich bei dem sich die Schichten selbstorganisieren und eine 3D-Vernetzung mit dem Substrat eingehen. Ziel ist es jegliche Temperaturzufuhr aus Kosten- und Umweltgründen sowie um den Prozess nicht zu schädigen, zu vermeiden.

Ready-to-use

Bezeichnet die sofortige Verwendbarkeit von Beschichtungsmaterialien ohne Zugabe von Additiven oder Energie (z.B. langes, intensives Aufrühren). Das gelieferte System kann sofort verwendet werden.

S

Sanitärkeramik

Meist glasierte Keramik im Sanitärbereich z.B. Stapel- oder Weißware WC, Urinale, Bidet, Waschbecken, Waschtische, etc.

SC AE 01, SC AE 02, SC AE 04, SC AE 06, SC LE 01N

Produkte der n-tec für easy-to-clean Beschichtungen auf Sanitärkeramik.

Self clean

Beschreibt selbstreinigende Oberflächenbeschichtungen vgl. Photokatalytisch aktive Oberfläche.

Silane

Beschreibt eine Stoffgruppe der chemischen Elemente welche aus einem Siliciumgerüst und Wasserstoff besteht. Silane dienen der n-tec als chemische Elemente um Formulierungen zu entwickeln.

Sol-Gel

Bezeichnet einen Prozess der Sol-Gel-Chemie zur Herstellung nanostrukturierter Chemikalien. Rohstoffe der chemischen Nanotechnologie im Sol – Prozess können sein:

Alkoxide des Siliziums – Siloxane, Lösemittel wie H2O oder Alkohol als Trägersubstanzen, Säuren als Katalysatoren uvm.

Der Gel – Prozess kann enthalten:

Energiezufuhr / Chemikalien als Netzbildner

Synthese

Beschreibt Vorgänge aus der Naturwissenschaft zwei oder mehrere Stoffe zu einem zu vereinen.

T

Titandioxid, TIO2

Weißes pulvriges Pigment mit vielseitiger Verwendung z.B. mit  Kennzeichnung E 171 in Lebensmitteln wie Zahnpasta, Kaugummis etc. oder aber auch in Sonnencremes, Farben und Lacken. Die photokatalytische Eigenschaft führt vermehrt zum Einsatz in Beschichtungen vgl. self clean, vgl. photokatalytisch aktive Oberflächen.

Topfzeit
Definiert den Zeitraum in dem ein mehrkomponentiges Beschichtungsmaterial nach Mischung der einzelnen Komponenten verarbeitbar ist.
Tribologie

(griech.: Reibungslehre) findet Anwendung zur Definition von Reibung, Verschleiß, Schmierung und befasst sich auch mit der Optimierung dieser Effekte vgl. tribologische Schichten.

Tribologische Schichten

Bezeichnet Schichten welche einem Verschleiß durch z.B. Reibung entgegenwirken oder verzögern vgl. KU F TR 01.

U

Ultraviolette Strahlung, UV

ist Licht welches ausserhalb des für den Menschen sichtbaren Spektrums (λ < 400nm). Der Begriff kommt daher weil der Mensch den ersten Teil dieses Spektrums noch als blau-violett wahrnehmen kann.

V

Verfahrenstechnik
Beschreibt die zu verwendende oder angewandte Technologie und deren technische Prozesse welche zur Herstellung oder Veredelung eines Produktes bis hin zum fertigen Endprodukt eingesetzt wird.
Versiegelung

Die n-tec bezeichnet alle Systeme zur Erhöhung der Fleckbeständigkeit als Versiegelung. Im Gegensatz zu filmbildenden Wettbewerbsprodukten (Imprägnierungen welche eine Patina erzeugen), dringen n-tec Produkte bis in die Poren ein und kleiden diese nicht nur aus sondern füllen diese dauerhaft.

VOC

Bezeichnet flüchtige organische Stoffe  (volatile organic compound), welche leicht verdampfen (flüchtig sind) bzw. schon bei niedrigen Temperaturen (z. B. Raumtemperatur) in den Aggregatszustand Gas übergehen. In Kombination mit NOx sorgen die VOC-Stoffe für bodennahes Ozon, welches vor Allem für junge und ältere Leute eine immense gesundheitliche Belastung bedeutet. Auch die Schädigung der Umwelt nimmt einen zentralen Gesichtspunkt in dieser Debatte ein. Unsere Ausrichtung auf wasserbasierte Systeme trägt zur Reduzierung dieser VOC´s stark bei.

W

Wasch- und Scheuertest

Diese Prüfung wird in Anlehnung an DIN und EN in unserem Hause durchgeführt. Hierbei werden genormte Bürsten oder andere Aufsätze mit einem definierten Anpressgewicht und Scheuerzyklen (mind. 10´000 Doppelhübe) zur Stressung der beschichteten Oberfläche verwendet. Nach dieser Stressung werden die Oberflächen hinsichtlich der Veränderung der Funktion bewertet.

Wasserabweisend
Vgl. Hydrophobie
Wasserbasierte Beschichtung

Beschreibt das Trägermedium der Beschichtung; fast alle unserer Wasserbasierten Beschichtungen sind zudem Kennzeichnungsfrei gem. gesetzlicher Vorschriften sowie haben keine bzw. nur geringste VOC – Anteile.

Wasserliebend
Vgl. Hydrophilie
Witterungsbeständigkeit, Wetterbeständigkeit

Beschreibt die Beständigkeit gegenüber Einflüssen im Aussenbereich wie z.B. UV-Licht, Umwelt- und Luftverschmutzung, Nutzung im Aussenbereich; vgl. Bewitterung.